Folgende, wichtige Infos zu den Themen der Fütterung, der Haltung und der Kastration möchte ich Ihnen hier näher bringen.
* Einzelhaltung Katzen
* Fütterung
* Kastration
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Einzelkatzen in reiner Wohnungshaltung
7,5 Millionen Katzen leben in deutschen Haushalten. Die Mehrheit wird nicht artgerecht gehalten. Eine kühne Behauptung? Keineswegs, sondern die traurige Bilanz langjähriger Erfahrung der Tierschützer. Ein Blick auf die Natur der Katze macht deutlich, wie ein artgerechtes Katzenleben aussieht. Katzen sind noch nicht lange
domestiziert, d.h. sie sind noch sehr ursprünglich und in den Bedürfnissen ihren wilden Vorfahren sehr ähnlich.
Eine „normale Katze” ist viele Stunden täglich auf Achse. Sie erkundet, kontrolliert und markiert ihr Revier, liegt auf der Lauer, beobachtet, jagt, spielt, rennt, räkelt sich in der Sonne und hat diverse Kontakte zu Artgenossen, denen sie freundlich, feindlich oder gleichgültig gesinnt ist. Dabei werden all ihre hoch entwickelten Sinne gefordert, und die Katze bleibt ausgeglichen und aktiv, was sich positiv auf ihren Stoffwechsel und auf ihre Psyche ausübt.
Um Vermutungen vorweg zu greifen: Wir sind keine Gegner der Wohnungshaltung. Da nicht genügend (verkehrsruhige) Freigangsplätze zur Verfügung stehen, vermitteln wir sogar recht viele Katzen in reine Wohnungshaltung. Hierbei muss aber beachtet werden, dass der Katze in dieser eingeschränkten Haltungsform ein Ausgleich für die nicht möglichen artgemäßen Aktivitäten geschaffen wird. Die natürlichen Lebensgewohnheiten müssen so gut wie möglich simuliert werden, damit die Katze physisch und psychisch gesund bleibt. Viele Katzenhalter verneinen dies und sind ernsthaft der Auffassung, dass es einer Katze absolut ausreicht, auf
45 m2 als Einzeltier zu leben. Dem ist jedoch nicht so.
Da sich die Tiere in einem solchen Lebensraum nicht entsprechend ihrer Art verhalten können, zeigen sie IMMER – die einen früher, die anderen später – körperliche und/oder seelische Folgen dieser unnatürlichen Haltungsform.
Menschen, die ihre Katze so halten, erzählen zwar, wie super es der Katze gehe und wie glücklich sie sei, nehmen aber gar nicht wahr, was einem Außenstehenden sofort auffällt: Die Katze ist zu dick, peitscht ununterbrochen mit dem Schwanz, kommt zum Streicheln, verweilt nicht lange, legt die Ohren an, haut nach dem Halter, geht hektisch im Flur auf und ab. Ihr Benehmen gleicht dem eines Raubtiers im Zoo, das zwanghaftes, neurotisches Verhalten zeigt. Die Halter sind meist der Ansicht, die Katze wäre glücklich, wolle gar nichts anderes tun, als den ganzen Tag auf der Heizung zu sitzen und raus zu sehen, und – na ja – das bisschen Übergewicht käme daher, dass sie ihren Leckerlis so zugetan sei.
Dass es sich in Wirklichkeit um eine unzufriedene, übergewichtige, gereizte Katze handelt, oder um ein Tier, welches bereits resigniert und sich seinem unabänderbaren Schicksal gefügt hat, will kaum einer wahrhaben, denn: Es „fehlt ihr doch an nichts”.
Doch, tut es! Es fehlt ihr an allem, was sie zu einer Katze macht, und es fehlt ihr der Kontakt zu Artgenossen. Zwei Beispiele:
Buffy, eine zusammen mit einem Geschwisterchen vermittelte Katze, landete nach der Trennung ihrer Besitzer ohne Artgenossen in einer kargen
2-Zimmer-Wohnung. Einem anonymen Hinweis folgend, fanden wir sie mit o.g. Verhaltensweisen vor. Sie wurde dem Halter schließlich aufgrund mehrfachen Vertragsbruches weggenommen. In der Pflegestelle zeigte sich, dass sie inzwischen völlig unsozial geworden war. Sie drangsalierte die vorhandene Katze heftig, und wir kamen zu dem Schluss, dass Freigang ihr mehr Lebensqualität bieten würde. Durch eine Anzeige fand sich eine sehr verständnisvolle und liebe Familie, bei der Buffy inzwischen ein großen Haus und Freigang genießt. Dies machte sie zu einer total ausgeglichenen und verschmusten Katze ohne jegliche Verhaltensanomalien.
Ebenso erging es Juni, einer 4-jährigen Einzelkatze, die übergewichtig und antriebslos war. Der Einzug einer jungen, spielfreudigen Kätzin brachte nach anfänglichen Schwierigkeiten wieder echte Lebensfreude für Juni. Sie wurde von Tag zu Tag munterer, begann erstmalig ihren Kratzbaum zu nutzen und tobt heute mit Daisy ausgelassen durch die Bude. In den Ruhezeiten kuscheln sie gemeinsam im Bett und genießen ihr Beisammensein.
Beispiele dieser Art gibt es zuhauf. Das Tier wird abgeschoben, weil es „einen Knall hat”. Die Halter sind jedoch nicht sensibel genug, das abnormale Verhalten ihrer Katze auf die Haltungsform zu beziehen.
Eine „normale” Katze (es gibt Ausnahmen) in reiner Wohnungshaltung ohne Artgenossen zu halten, ist ungefähr so, als würde man einen Menschen auf einer einsamen Insel aussetzen, wo er bis an sein Lebensende nie wieder einen anderen Menschen sehen oder sprechen kann. Wer würde da auf Dauer nicht durchdrehen? Selbst in kätzischer Gesellschaft würde man sich doch irgendwann nach einem menschlichen Wort und einer menschlichen Berührung sehnen. Ebenso ergeht es der Katze, der eine kätzische Gesellschaft verwehrt wird. Ein Mensch kann einer Katze nicht das geben, was eine Katze ihr geben kann. Wir können dem Tier nicht rund um die Uhr Ansprache bieten, mit ihm toben und raufen, sein Fell mit der Zunge abschlecken, wie es der Artgenosse tut. Wohnungskatzen sind aufgrund fehlenden Auslaufs schnell unterfordert; Langeweile kommt auf, es entwickeln sich Unarten, weil die Katze nach Beschäftigung sucht. Darunter leiden dann nicht nur Möbel, Tapeten oder Arme und Beine des Besitzers. Es kann auch leicht zum Protest kommen: Die Katze wird unsauber oder neurotisch. Eine katzengerechte Gestaltung der Wohnräume und die Gesellschaft eines Artgenossen können hier Abhilfe schaffen! 80% der Tiere, die aufgrund von Verhaltensstörungen abgegeben werden, sind Einzelkatzen, die in reiner Wohnungshaltung gelebt haben!
Wenn sie nicht psychisch gestört sind, handelt es sich zumeist um Katzen, die sich aus Frust und Langeweile dick und rund gefressen haben; mit verheerenden Folgen für die Gesundheit: Stoffwechselstörungen, Harngries, Diabetes, Herzerkrankungen etc.
Natürlich spielt hier auch die Größe der Wohnung eine Rolle. Je kleiner das Domizil, um so schneller kennt die Katze alles in- und auswendig und es mangelt ihr an Beschäftigung und an Bewegung. Wie soll sie sich auf 55 m2 austoben und ihre Energie abbauen? Dazu braucht es schon etwas mehr Platz, und - neben hinreichenden Spiel-, Versteck- und Klettermöglichkeiten - eine zweite soziale Katze, die sie auf Trab hält, motiviert, zum Balgen und Rennen auffordert. Hierbei ist zu beachten, dass nicht zu lange mit der Anschaffung einer Zweitkatze gewartet wird, damit das vorhandene Tier sich nicht schon zum ungeselligen Alleinherrscher entwickelt hat.
Entgegen landläufiger Meinung sind Katzen übrigens in den seltensten Fällen echte Einzelgänger – lediglich beim Jagen trifft dies zu. Frei lebende Katzen bilden sogar große Kolonien, in denen sie freiwillig zusammenleben, aber auch eine Hauskatze hat draußen viele Sozialkontakte.
Leider ist es so, dass – egal ob mit oder ohne Artgenossen – die meisten Katzen eher nicht für reine Wohnungshaltung geeignet sind. Dominante, intelligente und stolze Tiere mit großem Bewegungs- und Freiheitsdrang, sowie Katzen, die kein Interesse an Artgenossen zeigen, und solche, die bereits Freilauf genossen haben, benötigen für ihre Zufriedenheit regelmäßigen Freigang.
Natürlich ist es „möglich”, eine Katze in einer kleinen Wohnung zu halten - Millionen von Katzen fristen so ihr Dasein. Tausende von Tierärzten, Psychologen und aufmerksamen Tierhalten berichten aber von ebenso vielen körperlich und/oder seelisch kranken Katzen, deren Leid auf die widernatürliche Haltungsform zurückzuführen ist. Und auch wenn es weitaus mehr Katzen als ihren Bedürfnissen entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten gibt, darf die Konsequenz nicht darin liegen, den Tieren ein nicht artgerechtes Leben zuzumuten! Vielmehr muss darauf abgezielt werden, die Überpopulation durch strikte Kastration zu minimieren und so in den Genuss der Wahlmöglichkeit zu gelangen. Das ist verantwortungsbewusster Tierschutz.
(Quelle: Cat Care)
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Fütterung
Katzen würden Mäuse kaufen
Die ideale Nahrung für eine Katze ist die Maus. Diese Feststellung mag vielleicht etwas einfach und belanglos klingen; ist sie aber durchaus nicht.
Die wichtigste Erkenntnis, die jeder Katzenbesitzer daraus ableiten sollte, ist die Tatsache, dass Katzen reine Fleisch-fresser sind. Am artgerechtesten wäre also eine reine Rohfütterung ganzer Tiere, einschließlich vorverdautem Mageninhalts, Knochen, Sehnen etc. Diese Rohfütterung mit Supplementen nennt sich BARFen (Biologisch Artgerichte Rohe Fütterung), ist jedoch für den durchschnittlichen Katzenhalter leider schwierig zu realisieren, da sie eine genaue Kenntnis der Materie erfordert. Die meisten werden folglich auf die Verfütterung von Fertignahrung angewiesen sein. Wenn man sich aber mal eine Dose Katzenfutter einer x-beliebigen Firma ansieht, ist man sehr erstaunt, darin so ziemlich alles zu finden – nur fast kein Fleisch!
Was ist eigentlich in der Dose?
Los geht es meist mit „Fleisch und tierischen Nebenerzeugnissen“. Das ist nichts anderes als: billige Schlachtabfälle, zerkleinertes Fell, Knochen, Federn, Schnäbel, Wolle, Urin und etliches mehr. Auch wenn die Katze in der Natur die ganze Maus frisst, ist das Verhältnis der einzelnen tierischen Bestandteile in der Dose nicht ausgeglichen und die Qualität des verwendeten Fleisches nicht sehr hoch, weil das für den Hersteller viel zu teuer wäre. Generell kann man sagen, dass der Fleischanteil daran immer sehr gering ist, und die "4% Huhn, Kaninchen etc." bedeuten nichts anderes, als dass von diesen Abfällen 4% von entsprechendem Tier stammen. Diese Abfälle sind für den menschlichen Verzehr nicht zugelassen, und fallen deshalb auch nicht unter die Bestimmungen der Lebensmittelindustrie. Nicht alle verwendeten Kadaver sind frisch, und außerdem werden natürlich auch kranke Tiere verarbeitet, so dass sich u.a. auch karzinogenes Gewebe in den Dosen befindet. Nicht sehr appetitlich und auch nicht sehr gesund!
Normalerweise würde eine Katze dieses Zeug nicht anrühren, aber die zugesetzten Fette (Abfallfette, z.B. altes Bratfett), die Geschmacks- und Konservierungsstoffe und der zugesetzte Zucker lassen die Katze ihren Ekel vergessen.
Dann wird es richtig kritisch. Als nächstes stehen „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ und „Getreide“ auf dem Plan. Darin enthalten sind unter anderem zerstoßene Erdnussschalen, Getreideabfälle aller Art und vor allem viel Soja, denn das ist schön billig. Diese Inhaltsstoffe sind völlig widernatürlich, denn, anders als Hunde, benötigen Katzen zur Deckung ihres Energiebedarfs keine Kohlenhydrate, sondern Eiweiße (Proteine). Ihr Darm ist viel zu kurz, um die langkettigen Kohlenhydrate vollständig aufzuschließen. Das große Problem bei der Sache ist folglich, dass Katzen diese sowie alle pflanzlichen Eiweiße, z.B. aus Soja, nicht komplett verdauen können!! Dies gilt ebenso für fast alle Gemüsesorten, von denen lediglich Karotten (nicht roh!) für die Katze verdaulich sind. Deshalb sollte der Kohlenhydrategehalt (Getreideprodukte) so niedrig wie möglich und die verwendeten Getreidesorten so hochverdaulich wie möglich sein (z.B. Reis).
Wird dem Körper der Katze pflanzliches Material zugeführt, muss es dieser als „Sondermüll“ verarbeiten, wobei lebenswichtige Organe wie Niere und Leber übermäßig strapaziert werden und somit ziemlich früh ausgemergelt sind. So stirbt dann auch jede 2. Katze an Nierenversagen, und solche Organschäden entstehen sehr häufig durch Ernährungsfehler!
Ein hoher Anteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen begünstigt außerdem die Bildung von Harnsteinen, weil er dafür sorgt, dass der Harn basisch wird. Fleisch wiederum macht den Harn sauer und verhindert so die Bildung von Harnsteinen. Dies gilt nicht für ältere Katzen und Katzenwelpen, die von Natur aus einen sehr sauren Harn haben.
Zum Schluss findet man noch eine besondere Überraschung in der Dose: Zucker! Dieser schädigt nachweislich den Organismus der Katze und verursacht Zahn- und manchmal auch Bauspeichel-drüsenprobleme. Zudem fördert er die überproportionale Vermehrung von Pilzen im Darm, was dazu führt, dass die Darmflora aus dem Gleichgewicht kommt, der Organismus belastet wird und außerdem fortan ein Großteil des der Katze zugeführten Futters der „Ernährung“ der Pilze zugute kommt, und nicht Ihrer Katze. Übrigens: Ob „Zucker“ oder „Karamell“ auf der Dose steht, ist unwichtig. Karamell ist nämlich auch ein Zuckerderivat und hat dieselben Gesundheitsschäden zur Folge!
Verdummung im Supermarkt
Leider werden die Tierbesitzer nicht über die Zusammensetzung aufgeklärt, sondern mit netten Bildchen von süßen und zufriedenen Katzen ruhig gestellt, die von der Dose und vom Fernseher prangen. Ob man nun die Firma x, die Firma y oder die Firma mit den lila Aufklebern kauft, ob die Dose schlicht ist oder das Futter in kleinen, teuren 100-g-Schälchen oder Tütchen daherkommt, ob es sich als Ragout, Geschnetzeltes oder Häppchen in Gélé tarnt; der Großteil der Futtermarken kommt aus derselben Fabrik ein und desselben Herstellers - und der hat als Ziel die Optimierung seiner Bilanz und nicht die Gesundheit unserer Katzen.
Fast alle genannten Inhaltsstoffe, einschließlich Zucker, sind billige Rohstoffe, die die Dose füllen, ohne der Katze auch nur ansatzweise von Nutzen zu sein. Hinzu kommen noch Konservierungsstoffe, die meist unter dem Deckmantel „EWG-Zusatzstoffe“ laufen und Krebs auslösen können. Hier wird deutlich, dass der Tierbesitzer bewusst im Unklaren gelassen wird.
Wie unterscheidet man gutes von schlechtem Futter?
Es gibt 2 einfache Methoden, gutes von minderwertigem Futter zu unterscheiden. Erstens: Jedes Futter, das im Supermark erhältlich ist, ist minderwertig. Zweitens: Je geringer die Menge an Futter ist, die die Katze zur Sättigung ihres Nährstoffbedarfs benötigt, desto hochwertiger ist es.
Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Bei den in Supermarkt erhältlichen Produkten erfährt man, dass eine „durchschnittlich große Katze (4 kg)“ täglich 425 g benötigt. Von einem hochwertigen Futter benötigt dieselbe Katze plötzlich nur noch 156 g. Diese Differenz von 269 g kommt durch die billigen Füllstoffe zustande. Dasselbe gilt für billiges Trockenfutter. Auch hier wird mit Füll-, Farb- und Aromastoffen gearbeitet. Von einem billigen Trockenfutter braucht man täglich ca. 110 g, und von einem hochwertigeren nur 60 - 70 g.
Der Grund, warum Ihre Katze trotzdem das billigere Futter lieber mag, ist, dass die minderwertigen Zutaten mit Geruchs- und Geschmacksstoffen versetzt werden und außerdem jede Menge Zucker zugeführt wird, auch wenn die Futtermittelindustrie natürlich andere Argumente für die Beliebtheit ihrer Produkte anführt.
Daran gewöhnen sich die Katzen natürlich und werden regelrecht süchtig danach. Deshalb lehnen sie hochwertiges Futter zunächst oft ab, weil die Suchtstoffe darin fehlen.
Die Vorteile hochwertigen Futters
Einige Premium-Futtermarken wählen ihre Inhaltsstoffe so aus, dass sie weitgehend den natürlichen Nahrungsgewohnheiten der Katze entsprechen. Diese hochwertigen Futtermarken sind sowohl als Nass- wie auch als Trockenfutter erhältlich. Für hochwertiges Futter haben Sie nicht mehr Kosten als für minderwertiges. Es erscheint auf den ersten Blick teurer, aber da Sie nicht dieselbe Menge brauchen, wirkt es sich finanziell nicht aus. Im Gegenteil, es kommt Sie sogar günstiger, denn Sie sparen auch noch "am anderen Ende". Weil alle Inhaltsstoffe voll verdaulich sind, haben Sie weniger Kot und somit einen geringeren Verbrauch an Katzenstreu. Durch die Hochwertigkeit der Inhaltsstoffe haben sie keine Niere und Leber belastenden pflanzlichen Abfallprodukte. Außerdem läuft Ihre Katze weniger Gefahr, an Erkrankungen der Harnwege zu erkranken, weil weniger Flüssigkeit mit dem Kot über den Darm und somit mehr Flüssigkeit durch die Harnröhre ausgeschieden wird, die dabei "gespült" wird und somit der Bildung von Harnsteinen vorgebeugt werden kann. Dies gilt für die Ernährung mit hochwertigem Nassfutter genauso wie für die Ernährung mit hochwertigem Trockenfutter.
Trockenfutter hat zwar den großen Vorteil, dass es hygienischer ist und den Kaumuskeln gut tut. Allerdings muss man darauf achten, dass die Katze ausreichend trinkt (am besten sofort nach dem Essen), weil sonst wiederum die Nieren belastet werden!! Die meisten Katzen lassen sich durch eine Katzentränke wie z.B. den „Freshflow“, welcher eine Quelle simuliert, gut zum Trinken animieren. Andere nehmen vermehrt Wasser auf, wenn dieses einen Schuss Milch enthält. Wird bei ausschließlicher Trockenfuttergabe nicht auf ausreichend Flüssigkeitsaufnahme nach dem Essen geachtet, kann es zur latenten Dehydration (Austrocknung) kommen. Darum sollte man auf keinen Fall ausschließlich Trockenfutter verabreichen, sondern die Nahrung um ein hochwertiges Nassfutter ergänzen und zusätzlich mit etwas Wasser anreichern.
Hochwertige Futtersorten sind auf das Alter und die „Lebenssituation“ der Katze abgestimmt. Ein Menschenbaby hat ja auch andere Ernährungsbedürfnisse als ein Rentner, und ein Hochleistungssportler braucht mehr Energie als ein Bewegungsmuffel. Dasselbe gilt auch für Katzen!
Zum Abschluss nennen wir noch einige Futtersorten, die dem Supermarktfutter deutlich vorzuziehen sind: Vet-Concept, Cat Exclusive, Innova, Feline Porta21, Petnatur, Felidae, Miamor Bio, Bozita, Anifit, Grau, Leonardo (als Nassfutter), Pronature, Orijen (die fett gedruckten Produkte sind mit einer Bezugsquelle hinterlegt, welche Sie per Klick ansteuern können - die meisten der hier genannten Futtersorten, die nicht im Fachhandel erhältlich sind, sind hier zu beziehen: Zooplus) Diese Sorten unterscheiden sich vor allem aufgrund ihrer ausgewogenen Zusammensetzung, des ausgewogenen Mineraliengehalts und des hohen Anteils an Fleisch aus leicht verdaulichen Eiweißquellen. Eiweiße (Proteine) dienen der Katze als Energielieferant. Einige der Hersteller verwenden Fleischsorten, die völlig frei von Antibiotika und Hormonen sind, z.B. Vet-Concept, Anifit, Miamor Bio, Yarrah, und Biopur.
Von den im Supermarkt erhältlichen Sorten Nassfutter ist wohl das Lux von Aldi noch das „Beste“, weil es zumindest einen hohen Fleischanteil aufweist und wenigstens z.T. ohne Zucker ist.
Leider gibt es unseres Wissens nach kein einziges unbedenkliches Trockenfutter über einen Supermarkt zu beziehen (besonders im Hinblick auf die drohenden Harnwegserkrankungen durch zu hohe Magnesiumanteile).
Am besten ist es natürlich, von Anfang an gesunde Nahrung zu verfüttern, aber auch wenn Ihre Katze schon älter ist: Eine Umstellung lohnt sich immer, und Ihre Katze wird es Ihnen mit einem langen, gesunden Leben danken!
(Quelle: Cat Care)
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Kastration,
kleiner Eingriff, große Wirkung!
Immer wieder hören wir von Besitzern von Katzen, die ihre Tiere nicht kastrieren, dass es die Natur von selbst regelt. Wir fragen uns, um welchen Preis? Die Hauskatzen sind nun einmal domestiziert, auf unsere Hilfe angewiesen, die Natur regelt es nur bei den Wildkatzen im Bayrischen Wald.
Jeder Deckakt, sei es für Katze oder Kater, birgt die Gefahr, sich mit FIV/FIP/Leukose zu infizieren, jede dieser Krankheiten bedeutet, daran qualvoll zu sterben. Viele Katzenkinder infizieren sich schon im Mutterleib, sterben kurz nach der Geburt oder kommen behindert, meist mit motorischen Störungen auf die Welt und sind auf menschliche Hilfe angewiesen.
Immer wieder stehen in der Zeitung Annoncen, in denen man Katzenkinder verschenkt. Oft gilt auch hier, was nichts kostet, ist nicht viel Wert. Meist werden nur die Kater genommen, denn dort bleibt der Nachwuchs aus und man muss nicht kastrieren, spart ja auch enorme Kosten, so eine Kastration. Denn wo kommen all die unkastrierten, erwachsenen Katzen her? Spätestens, wenn die Katze rollig wird und ein Kater markiert, zeigt sich, was mit dem Tier wird. Kastriert man es oder ist es zu teuer und wird ins Tierheim abgeschoben. Das Tierheim nimmt im Schnitt jährlich ca. 300 Katzen auf, viele Katzenkinder und viele, viele unkastrierte Katzen. Wo kommen all diese Tiere her? Viele private Tierschützer nehmen ebenfalls Katzen auf und vermitteln in liebevolle Hände.
Ich möchte mit den Bildern bei "Lohn aller Müh" deutlich machen, in welchem Zustand wir die Katzen finden oder sie bei uns abgegeben werden. Leider ist der Zustand der Katzen und Ihren Kindern eher schlechter, als auf den Fotos. Viele sind so abgemagert und ausgezerrt, besonders die Mütter, die oft schon wieder trächtig sind, dass es einige von ihnen, trotz ärztlicher Hilfe und Pflege rund um die Uhr, einfach nicht schaffen.
Deshalb helfen viele Tierschutzvereine bei den Kastrationen, wenden Sie sich bitte an diese Vereine und vermeiden Sie weiteres Leid. DANKE!

Diese Katzenkinder leiden unter Katzenschnupfen, der unbehandelt tödlich verläuft. Durch den Schnupfen fressen die Kleinen nichts mehr und verhungern sogar vor vollen Näpfen.
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Kastration Katze
Um unerwünschten Nachwuchs zu verhindern werden Katze kastriert (unfruchtbar gemacht). Dabei werden ihnen unter Vollnarkose beide Eierstöcke entfernt. Die Gebärmutter wird belassen, sofern sie bei der Operation nicht als krankhaft verändert erscheint.
Die Kastration hat mehrere Vorteile:
Die Kastration verändert den Charakter der Katze, das Tier wird faul und träge.
kein Zuwachs ungewollter Kätzchen, für die man kein gutes
Zuhause findet
keine Rolligkeitssymptome
keine oder deutlich weniger übel riechende Markierungen
geringeres Bedürfnis herum zu streunen
weniger Aggressionen
stärkere Menschenbezogenheit
kaum Risiko hormoneller Erkrankungen, wie Zysten,
Gesäugetumore oder Gebärmutterentzündungen
deutlich geringeres Risiko der Infektion mit FeLV (=Leukose)
oder FIV (=Immunschwäche) durch den Wegfall von Paarungs-
bissen und Katzenkämpfen
doppelt so hohe Lebenserwartung
Geburtenverminderung bei Katzen ist auch Vogelschutz
Die Kastration ist nicht schuld, wenn Ihre Katze dick wird. Jedes Tier wird bei falscher Ernährung dick. Bei einer ausgewogenen Ernährung - angepasst an das Temperament, Stoffwechsel und Bewegungsdrang - bleibt ihre Katze auch nach der Kastration schlank. Katzen mit Auslauf bleiben weiterhin gute Mäusefänger, falls sie schon vorher einen ausgeprägten Jagdtrieb hatten.
Wann soll die Katze kastriert werden?
Katzen werden in der Regel ab einem Alter von ca. 6 Monaten kastriert. Neuerdings werden Frühkastrationen ab 3 Monaten empfohlen. In ausgedehnten Studien konnten dabei keine Nachteile gefunden werden. Auch das Kastrieren einer trächtigen Katze ist im Frühstadium noch möglich (Was ich aus persönlichen Gründen ablehne, denn Leben ist Leben, auch wenn schon genug Katzen diese Welt bevölkern!). Falls jemand eine Katzengeburt miterleben will, kann das Tier ca. 10 Wochen nach dem Gebären operiert werden.
Gibt es Alternativen?
Falls jemand nur eine vorübergehende Geburtenregelung wünscht, ist der Einsatz von Hormontabletten (in der Regel 1 Tablette wöchentlich) eine Alternative zur Kastration.
Kastration Kater
Warum sollte ein Kater kastriert werden?
Geschlechtsreife Tiere markieren ihr Territorium durch Harnspritzen an verschiedenen Stellen. Wenn sie dies im Haus machen, stört der ekelhaft penetrante Geruch. Ungeschnittene Kater sind oft tagelang unterwegs, wenn rollige Weibchen ihnen den Kopf verdrehen. Dabei kommt es nicht selten zu blutigen Auseinandersetzungen mit Rivalen. Eiterbeulen und Blutvergiftungen mit Fieber sind oft die Folge davon.
Gibt es auch Nachteile?
Es sind praktisch keine Nachteile bekannt. Oft wird die Gewichtszunahme nach der Operation nur der Kastration unterstellt. Mit einer angepassten Fütterung je nach Alter, Temperament und Bewegung kann das Gewicht jedoch günstig beeinflusst werden. Auch kastrierte Kater bleiben gute Mäusefänger. Die Lebenserwartung ist deutlich höher als bei unkastrierten Tieren (Verkehrsunfälle, Revierkämpfe, Infektionen etc.).
Harnsteine treten bei kastrierten Katern etwas häufiger auf als bei unkastrierten Tieren.
Wann sollte ein Kater kastriert werden?
Kater können ab ca. 5 Monaten kastriert werden, meistens jedoch bevor sie beginnen ihr Territorium zu markieren. Auch ältere Tiere können problemlos noch operiert werden.
Was wird bei der Kastration gemacht?
Bei der Kastration des Katers werden beide Hoden (Keimdrüsen) unter Vollnarkose entfernt. Die Wunde wird offen gelassen, damit Wundsekret ungehindert abfließen kann und heilt innerhalb weniger Tage ab. Die modernen Narkosemittel haben ein geringes Risiko eines Zwischenfalls, trotzdem sollten gewisse Vorsichtsmassnahmen vor und nach der Operation beachtet werden:
die Katze muss gesund sein
mindestens 12 Stunden vor der Operation kein Futter verab-
reichen
Wasser kann noch zur Verfügung stehen
nach der Operation an einem warmen Platz ausschlafen lassen
kein erhöhter Liegeplatz
Kater erst nach draußen lassen, wenn er ganz von der Narkose
aufgewacht ist
auch erst dann wieder füttern
Sollte die Wunde eitern oder die Katze nach der Aufwachphase nicht munter sein, müssen sie sich beim Tierarzt melden. Meistens wird ihr Kater durch die Kastration anhänglicher und häuslicher und ist weniger Gefahren ausgesetzt.
Kastrationsalter
Das Gerücht, eine Katze könne erst kastriert werden, nachdem sie einmal geworfen habe, hält sich leider hartnäckig. Diese Behauptung entbehrt jedoch jeglicher Grundlage. Um konsequent Nachwuchs zu verhindern, sollten die Tiere bereits vor Beginn der Geschlechtsreife kastriert werden (das ist rasse- und geschlechtsabhängig bei der Katze meist im Alter von 6 - 8 Monaten, beim Kater häufig bis zum 9. Monat).
Für den Tierarzt ist die Kastration ein routinemäßiger Eingriff, der unter Narkose durchgeführt wird und für die Tiere weitgehend ungefährlich ist. Der Tierarzt entfernt bei der Katze die Eierstöcke und beim Kater die Hoden. Für Katze und Kater ist dieser Eingriff meist nach ein paar Tagen vergessen.
Für Tierheime und Katzen aus Tierheimen gilt etwas anderes. Wir versuchen, das Katzenelend durch Frühkastration einzudämmen. Vielleicht ist diese Methode auch für den privaten Katzenhalter von Interesse:
Frühkastration von Katzen
In den USA wird die Methode der Frühkastration bereits seit den 80er Jahren erfolgreich durchgeführt, da in den Vereinigten Staaten extrem große Katzenpopulationen anzutreffen sind und diese Tiere kaum vermittelt werden können. Auch in Deutschland wird die Frühkastration von Katzen mittlerweile immer häufiger praktiziert. Im Folgenden soll ein Überblick über diese Methode, ihren Nutzen und mögliche Risiken gegeben werden.
Ab welchem Alter kann kastriert werden?
Grundsätzlich wird die Katze vor Abschluss der Geschlechtsentwicklung kastriert.
Unter "Frühkastration" im engeren Sinne versteht man die Entfernung der Keimdrüsen im Alter von ca. 7-12 Wochen.
Im Tierheim des Bremer Tierschutzvereins werden seit 1993 Kastrationen bei 12 Wochen alten Katzen durchgeführt. Im Jahr 1997 wurden dort ca. 500 Katzen kastriert, davon waren 75% Frühkastrationen. Alle früh kastrierten Tiere haben sich, soweit bekannt, bis jetzt problemlos entwickelt.
Der Anhaltnische Tierschutzverein für den Landkreis Köthen kastriert seit 1994 Katzen ab dem 3. Monat. Bis jetzt wurden ca. 300 Tiere operiert, nachteilige Folgen sind nicht bekannt.
Auswirkungen der Frühkastration
Das aggressive Verhalten der Tiere untereinander ist deutlich reduziert. Damit ist auch das Verletzungsrisiko infolge von Kämpfen verringert. Ebenso sinkt dadurch die Gefahr, dass sich frei lebende Katzen, besonders Kater, gegenseitig mit FIV (Felines Immunschwäche-Virus) dem so genannten Katzenaids und anderen Infektionskrankheiten anstecken.
Kater bilden nicht den typischen Katerkopf aus und wirken dadurch weniger dominant (damit wird auch die Provokation zu einem Kampf gemindert).
Der Schluss der Wachstumsfugen in den Röhrenknochen erfolgt bei früh kastrierten Tieren etwas später. Dadurch verlängert sich der Zeitraum, in dem die Röhrenknochen wachsen können, so dass die Gliedmaßen länger werden könnten. Dies trifft jedoch auch auf Katzen zu, die im Alter von 7 Monaten kastriert werden. Ein nachteiliger Einfluss auf die Gesundheit der Tiere ist bisher nicht bekannt.
Unter dem Einfluss der Geschlechtshormone bilden sich die Geschlechtsdrüsen (z.B. Prostata) weiter aus. Eine Frühkastration würde diese Entwicklungsprozesse unterbinden. Doch auch bei der herkömmlich praktizierten Form der Kastration sind die Tiere oft noch nicht geschlechtsreif. Hinweise auf gravierende Veränderungen, die auf den frühen Verlust der Geschlechtsdrüsen zurückzuführen sind, liegen nicht vor.
Einer amerikanischen Studie zufolge treten sowohl bei Katzen, die im Alter von 7 Wochen kastriert wurden, als auch (zu einem geringeren Prozentsatz) bei im Alter von 7 Monaten kastrierten Tieren teilweise Verwachsungen zwischen Penis und Vorhaut auf. Über eventuelle nachteilige Effekte dieser Entwicklungsstörung ist noch nichts bekannt.
Schlussbetrachtung
Umfassende Untersuchungen über mögliche Auswirkungen der frühzeitigen Kastration im fortgeschrittenen Alter liegen derzeit zwar nicht vor. Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft ist eine Frühkastration zur Verhinderung unkontrollierter Fortpflanzung aus der Sicht des Tierschutzes jedoch durchaus zu rechtfertigen, sofern kein gesundheitliches Risiko für die Tiere besteht.
Werden wildlebende Katzenwelpen mit ihrer Mutter zum Zweck der Kastration der Mutterkatze eingefangen, wird mittels Frühkastration verhindert, dass sie später erneut eingefangen und damit Stress ausgesetzt werden müssen. Außerdem wird den Tierschutzvereinen die Möglichkeit gegeben, ausschließlich kastrierte Tiere weiterzuvermitteln und somit einen gewissen Beitrag zur Populationskontrolle leisten zu können.
Es bleibt jedoch zu fordern, dass Langzeitstudien zur Frühkastration durchgeführt werden, die Klarheit über mögliche Veränderungen bei älteren Tieren erbringen. Allerdings werden auch bei der herkömmlich praktizierten Form der Kastration (im Alter von 6-8 Monaten) Jungtiere operiert, bei denen die Geschlechtsentwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Andere als die oben aufgezeigten Auswirkungen sind bei dieser seit Jahrzehnten praktizierten Methode nicht aufgetreten. FALSCH RICHTIG Die kastrierte Katze wird fett und apathisch. Bei richtiger Ernährung und ausreichender Bewegung bleibt jede gesunde Katze lebhaft und neugierig wie eh und je. Die kastrierte Katze lässt das Mausen. Fast unausrottbare Mär. Eine von Haus aus gute Mäusefängerin obliegt dieser Leidenschaft auch nach der Kastration - im Gegenteil, sie wird davon weniger abgelenkt durch sexuelle Aktivitäten. Falls die Kastration überhaupt Einfluss auf die Persönlichkeit der Katze hat, dann höchstens im positiven Sinne für den Halter (sie wird anhänglicher, doch hängt auch dies vor allem von der Art ab, wie sie behandelt wird). Die Kastration läuft der Natur zuwider. Diese Einstellung ist egoistisch, da man ja der eigenen Katze zuliebe in Kauf nimmt, dass zahllose andere Katzen verwahrlosen, weil sie sich ungehindert vermehren können. Ich will meine Katze nicht um das Vergnügen bringen! Vermenschlichung: Bei der Katze handelt es sich um Trieb, nicht um Lust. Einen Trieb überdies, den sie nach der Kastration gar nicht mehr verspürt. Sie kann nicht unter einem Trieb leiden, den sie gar nicht mehr hat! Dagegen leiden unkastrierte Katzen, wenn sie eingesperrt gehalten werden, tatsächlich.
Mehr als 100.000 Katzen werden jährlich ertränkt, erschlagen oder zu Tode gequält.
Circa 250.000 werden streunend in Wald und Feld abgeschossen. Mindestens genauso viele werden jedes Jahr auf unseren Straßen überfahren und gehen am Straßenrand oder in einem Garten elendig zugrunde.
Darüber hinaus enden unzählige Katzen in den Versuchslaboratorien als „preisgünstige Objekte” für entsetzliche Tierversuche.
Herrenlose Katzen, die auf verwilderten Grundstücken, in Gärten und auf Fabrikgeländen ihr Leben fristen, können sich und ihren Nachwuchs nicht ausreichend ernähren. Sie verhungern oder sterben langsam an einer Krankheit.
Nachwuchs aber stellt sich immer wieder ein. Geht man davon aus, dass ein Katzenpaar zweimal im Jahr Nachwuchs bekommt und jeweils nur drei Junge pro Wurf überleben, dann kommt man nach einem Zeitraum von 10 Jahren auf die stattliche Zahl von mehr als 80 Millionen Katzen.
nach 1 Jahr: 12 Katzen
nach 2 Jahren: 66 Katzen
nach 3 Jahren: 382 Katzen
nach 4 Jahren: 2.201 Katzen
nach 5 Jahren: 12.680 Katzen
nach 6 Jahren: 73.041 Katzen
nach 7 Jahren: 420.715 Katzen
nach 8 Jahren: 2.423.316 Katzen
nach 9 Jahren: 13.958.290 Katzen
nach 10 Jahren: über 80 Millionen Katzen
So bietet sich dem Tierfreund oft ein schreckliches Bild: elende, verkommene, halb verwilderte, dem Menschen gegenüber scheue und misstrauische Tiere vermehren sich ins Uferlose. Und mit jedem neugeborenen Kätzchen wird die Not größer.
Deshalb gibt es nur einen Weg, dieses Katzenelend zu verringern:
DIE KASTRATION!
Im Anschluss möchte ich noch zwei Beispiele aufzeigen, was man in einer Zoohandlung käuflich erwerben kann. Wo bleiben die Kontrollen, wie kann so etwas sein?
Müssen wir wirklich mit den Lebewesen so umspringen, müssen wir alles kaufen und in Käfige zwängen?Wo bleibt die Achtung und der Respekt, müssen Tiere wirklich so leiden?
Ein Tier mag nicht so komplex denken wie ein Mensch, aber wenn ich mich in den Arm kneife, verspüre ich Schmerzen, bei einem Tier ist es nicht anders. Auch ich habe bei einer Diät Hunger und gebe auf. Alle Tiere auf dieser Seite hier, haben nicht freiwillig gehungert!

Wenn Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!
