Ein Sonnenstrahl für alle Kätzchen, ein kleines Band der Hoffnung

   

 

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Kater Farrell, ca. 8 Jahre alt, wurde mir von einer tierlieben Frau gebracht, er war kränklich erschöpft und sehr mager, humpelte stark.

Farrell wurde kastriert, tätowiert, geimpft und geröntgt. Es stellte sich heraus, dass er einen Unfall hatte, der schon einige Zeit zurück lag. Farrels Femokopf ist völlig zertrümmert und er wird zeitlebens humpeln, eine OP ist nicht mehr sinnvoll.

In Absprache mit dem Tierarzt ist es für Farrel das Beste, wenn er bei uns Freigang bekommt und sich bei uns heimisch einrichtet und nur hin und wieder durch die Gärten streift.

Deshalb suchen wir liebe Paten, die ein wenig für seinen Lebensunterhalt beisteuern, lieben Dank.

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Das ist Garry, Garry von den silbernen.............!

Ein ehemaliger Zuchtrüde mit Papieren!



Rappelmager, krank und völlig verfloht wurde Garry im Internet zum Verschenken angeboten. Da ich nun nicht allen Tieren helfen kann, meldete ich mich erst später auf die Annonce und bot meine Hilfe an.

Da war aber Garry schon weiter verschenkt. Ich war mir sicher, dass er in Hände kommt, die Erfahrung hatten und auch das nötige Geld, um Garry zu helfen. Dann, nach ein paar Tagen kam eine Mail, die Familie mit den drei kleinen Kinder wolle Garry nicht mehr, da er die Kinder biss und so kam ich als dritte Besitzerin innerhalb einer Woche für Garry in Frage.

Garry bekam wöchentlich Kortison und er roch auch ganz fürchterlich. Seine Krallen waren viel zu lang, alle Zähne voller Zahnstein. Er hat außerhalb des Hauses große Angst und kannte kein Gassigehen. Mich schockiert immer wieder, wie leichtfertig Tiere weiterverschenkt werden. Niemanden scheint die seelische und körperliche Qual zu interessieren.

Garry litt zudem großflächig an Räude, das Mittel vom Tierarzt hat gleich geholfen, er kratzte und leckte sich die Hautflächen nicht mehr blutig. Da sind wir jetzt schon ein großes Stück weiter.

Wer uns unterstützen möchte, bei der medizinsichen Versorgung und dem Päppelfutter von Garry, der melde sich bei uns.

Garry rennt voller Freude über die Felder, unglaublich. Dieser ängstliche Hund blüht langsam auf.

Garrys Blutwerte sind fast völlig in Ordnung, nur der Leberwert und die Schilddrüsenwerte sind grenzwertig. Aber sein Fell wächst und wächst. So langsam wird wieder ein gesunder Hund aus ihm. Ein Pate wäre wirklich wunderbar, da Garry nicht zu fremden Menschen geht und sich hier glücklich fühlt, soll er bei uns bleiben. Auch seine Beißattacken hat er hinter sich gelassen.

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Der ältere Rüde Mozart stammt aus einem Tierheim in Polen. Blind und alt hatte er dort kaum eine Chance und sollte bei uns das Gnadenbrot bekommen.

Leider haben wir bemerkt, dass er ein Staupegebiss hat und eine daraus resultierende, geistige Behinderung. Er findet sich blind nur schwer zurecht, hat aber ansonsten viel Lebensfreue.

Mozart hatte leider einen Tumor im Maul und durch seine Atemprobleme nimmt man an, dass der Krebs gestreut hat.

Wir suchen für seine letzten Tage und vielleicht Jahre liebe Paten, die ihn mit leckerem Futter unterstützen.

Er kommt mit den anderen Hunde sehr gut zurecht und mag besonders die kleinen, frechen Schnuffel.

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Dalmatinerrüde Merlin stammt aus einer Zucht mit 30 Dalmatinern. Er sollte von Geburt an eine verwachsene Pfote haben, was ihn nicht behinderte. Man gab uns sogar die Röntgenbilder mit.

Als Merlin dann bei uns einzog, waren wir über seinen Zustand mehr als erschrocken, mager, jede Rippe konnte man erkennen. Er war panisch, kannte keine Autos, keinen Lärm. Eine Autotür schlug zu, Merlin zog sich vor Panik aus dem Geschirr und schoß davon.

Mit der Polizei versuchten wir ihn einzufangen, vergebens. Merlin ließ sich nicht anfassen, rannte tiefer und tiefer in den Wald. Ich legte mich nachts auf die Lauer, drapierte Futter in den Hausflur und zog blitzschnell mit einer Schnur die Haustür zu. Völlig erschöpft war der arme Kerl, aber ich war so glücklich, dass er in der Dunkelheit zu uns zurück kam.

Dann standen die ärztlichen Untersuchungen an, seine Leberwerte waren schlecht, die Nierenwerte völlig im Keller. Hätten wir Merlin nicht weg geholt, er hätte nur noch ca. 6 Monate zu leben gehabt und wäre an Nierenversagen gestorben.

Er bekam umgehend entsprechendes Diätfutter und erholte sich zusehends. Beim Blick auf die Röntgenbilder kam etwas anderes zutage, seine Gelenke waren auf den Bildern notdürftig verbunden worden. Es war nicht von Geburt an, es waren defintiv unbehandelte Brüche zweier Gelenke.

Da Merlin panische Angst vor Frauen hat, noch immer unter sich Pipi macht, wenn wir fremde Frauen im Haus haben, denke ich mir einfach meinen Teil.

Wir suchen nun liebe Paten, die uns bei seinem Nierendiätfutter unterstützen. Inzwischen schlägt sein Futter mit fast 80,00 Euro pro Monat zu Buche. Die Preise sind unglaublich gestiegen.

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Der einäugige Kater Carlos lief uns im Herbst/Winter 2009 zu. Auf einmal kam er ins Haus, fraß sich satt und blieb. Er war völlig abgemagert und kränklich, hatte kaum noch Fell.

Carlos wurde behandelt und kastriert, Frau Wahrburg unterstützte uns dabei. Sein Fell wuchs nach und wärmte ihn wieder, er fühlt sich hier mit den anderen beiden Katern sehr wohl.

Wir suchen für den alten und zahnlosen Herrn einen lieben Paten/in, der/die das ein oder andere Tütchen Feuchtfutter für ihn spendieren würde.

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Gina hat ein grausames Schicksal hinter sich. Sie wurde in einer Zeitung angeboten und als gesundheitlich angeschlagen beschrieben. Wir nahmen uns der Kleinen an und stellten bald fest, was für schlimme Behinderungen Gina hatte. Niemandem war vorher aufgefallen, dass diese Katze fast blind ist. Weiterhin ist sie stark behindert, es ist ihr nicht möglich, ein normales Leben als Katze zu führen. Sie findet sich nicht zurecht, klettert auf den Kratzbaum und kommt nicht mehr herunter. Oft müssen wir sie in die Katzentoilette setzen, weil sie die Orientierung verloren hat.


Am schlimmsten war aber die Erfahrung, die wir eines Abends machten. Gina klemmte sich hinter den metallenen Küchenwagen und lief monoton Schleifen und Kreise. Jeder kennt sicherlich diese Bilder von den Füchsen in den Pelztierfarmen. Gina hatte ihre ganze, kurze Jugend in einer Metallbox verbracht! Sie sitzt stundenlang mit dem Gesicht vor einer Ecke und wartet, um dann wieder im Kreis zu laufen, so groß, wie ihre Box war. Wir sind uns auch nicht sicher, ob ihre ganzen Behinderungen nicht von der Qual aus ihrem bisherigen Leben stammen. Da Gina nie vermittelt werden kann, suchen wir liebe Paten, die uns mit Futter und Spenden unterstützen.

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Für unsere scheueren Miezen suchen wir ebenfalls Paten, die uns mit Futter unterstützen. Für diese Katzen fand sich niemand und wir konnten sie nicht ewig einsperren. Sie genießen ihr Reich im und um das Haus.

Candy stammt von einem Bauernhof. Dort gab es nur Milch mit eingeweichtem Brot, es herrschte immer Hunger. Candy durfte auch ihren Wurf bei uns groß ziehen und muss von nun an nur noch für sich selbst sorgen, in dem sie aus gefüllten Näpfen futtert :-)!

Grey bekam seinen Namen im Tierheim. Er war einer von elf scheuen Katzen, die am Tierheim wieder ausgewildert werden sollten. Leider liegt das Tierheim an einer stark befahrenen Bundesstraße, was nicht unbedingt für ein langes Katzenleben spricht. Deshalb nahmen wir diese Katzen auf und haben schon einige vermittelt.

Grey war sehr mager, hatte immer die Nickhäute vor den Augen, kränkelte. Blutuntersuchungen waren ergebnislos. Er erholte sich aber zusehends, nahm wunderbar zu und vertreibt sämtliche Kater aus seinem Revier.

Panther ist Greys bester Kumpel, auch für ihn fanden sich keine Interessenten, da er sehr schüchtern ist. Egal, beide stromern nun gemeinsam durch das Leben.

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Unsere kleine Chihuahua Hündin Hanna kam ohne Augen auf die Welt. Eigentlich kommen Hunde gut damit klar, sie haben Ohren und einen guten Geruchssinn.

Leider machte uns Hanna Sorgen, sie lief immer sehr schnell im Kreis und leidet unter Epilepsie. Das wurde uns wohlweislich verschwiegen! Sie wurde neurologisch untersucht und es gab für uns eine niederschmetternde Diagnose, Hanna hat einen Wasserkopf!

Das Wasser drückt auf das Hirn und so kommt es, dass sie im Kreis läuft und die Anfälle hat. Ein langes Leben wird Hanna nicht vergönnt sein, wir suchen aber liebe Paten, die ihr evtl. mit einem Paket Leckereien oder den Tierarztkosten für Hanna uns unter die Arme greifen und ihr den Lebensabend versüßen.

Eigentlich war ein liebes Zuhause für Hanna schon gefunden, aber alle diese Träume sind zerplatzt!

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Kurz nach dem Einzug von Chihuahuahündin Hanna entdeckten wir die ebenfalls blinde Chihuahuahündin Kiki im Internet. Da Hanna niemanden hatte, wo sie sich orientieren konnte und unbedingt Gesellschaft brauchte, nahmen wir Kiki bei uns auf.

Kiki war stark übergewichtig, hatte eine schlimme Ohrenentzüdnung, die immer noch nicht ganz abgeheilt ist. Sie hat einen stark deformierten Schädel und leidet ebenso wie Hanna an Epilepsie, krampft aber öfter. Sie hatte es wirklich schwer, sich zu orientieren und lief immer vor Gegenstände.

Sie bekam eine strenge Diät und konnte dann auch kastriert werden. Sie benötigt Herztabletten und seit deren Einnahme ist die Hündin wie ausgwechselt. Sie kann tatsächlich rennen, läuft genaue Wege und stößt nirgends mehr an. Wir haben uns total gefreut.

Auch für Kiki suchen wir liebe Paten, denn eine Vermittlung ist eher ausgeschlossen. Hanna hat sich wirklich sehr über die Gesellschaft von Kiki gefreut.

Zwei Wochen später rief man uns an und bot uns einen tauben Rüden an, gerade einmal vier Monate alt. Er sei nicht stubenrein, man würde nicht mit ihm klar kommen, da er nicht hört.

So ist unser kleines Rudel mit Mäxchen komplett. Es ist wunderschön, das Trio beim Toben zu beobachten. Hanna rennt, als hätte sie Augen und Max reagiert toll, auch ohne Gehör.

Über Patenschaften würden wir uns wirklich sehr freuen, denn auch behinderte Tiere haben ein Recht auf Leben!

Hanna und Max beim Toben.

Max sucht immer Schutz bei Kiki, sie liegen auf den warmen Fliesen der Fussbodenheizung und kuscheln auch sonst immer gerne zusammen. Max versucht immer zu nuckeln, was wohl darauf deutet, dass er viel zu früh von seiner Mama getrennt wurde. Zum Glück umsorgt ihn Kiki wie eine Mama.

Kiki ist leider schwer zuckerkrank und benötigt teures Futter vom Tierarzt, wer mag uns unterstützen? Man hatte Kiki einfach zu dick werden lassen und sie musste es mit ihrer Gesundheit bezahlen.

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(Selina war voller Flöhe, was man gut an den Floheiern erkennen kann. Der Bauernhof wurde inzwischen mit der Polizei geräumt, da alle Tiere so verwahrlost waren.)

Die ältere Katzendame Selina mussten wir nach einer Fangaktion schweren Herzens wieder frei und zurück lassen, da wir keine Aufnahmekapazität mehr hatten.

Vergessen konnte ich Selina nie, es hat mich einige Tränen gekostet. Doch nun ist sie noch einmal in die Falle geschlüpft, wurde kastriert und behandelt. Sie war voller Ungeziefer, was man unschwer auf dem Bild erkennen kann. Sie hat einen Nierenschaden. Wir hoffen aber dennoch, dass sie sich erholt und noch ein paar Jahre bei uns leben kann.

Auf diesem Wege suche ich evtl. eine Paten/in, die der alten Selina das teuere Nierendiätfutter spendiert. Das Fell ist vom Nährstoffmangel total braun gefärbt, wir wünschen ihr, dass sie sich wieder gut erholt.

Selina hat sich sehr gut erholt, ich hätte es fast nicht für möglich gehalten, sie frißt auch unglaublich viel. Selina hat sich zu einer richtigen Schmusemaus entpuppt, wir dachten erst, sie sei scheu, nein, sie liebt es zu kuscheln! Sie darf jetzt ihre neue Umgebung erkunden und versteckt sich gerne in Nachbars Büschen :-)!

Ja, das kleine Dickerchen ist Selina :-)!

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Selina bezog bei den ersten Sonnenstrahlen 2010 wieder das Spielhaus, ihre Sommerresidenz:

Man merkt ihr nun immer mehr das Alter an, sie hat fast alle Zähne verloren, auch etwas Gewicht und das Fell ist durch den Fellwechsel doch noch etwas struppig.

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