Ein Sonnenstrahl für alle Kätzchen, ein kleines Band der Hoffnung

   

 

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Lokica in Belgrad

Lokica hat Angst vor dieser Frau und uriniert unter sich

Lokica stammt aus einem Tierheim in Belgrad und hat dort die Hölle erlebt. Sie hat dort Schlimmes erlebt, ließ sich kaum anfassen und urinierte bei Berührungen unter sich. Sie war gebrochen und tief traurig.

Bei uns blühte sie auf, bekam eine unbändige Lebensfreude, das Fell glänzte ebenso, wie ihre ehemals tieftraurigen Augen. Sie entwickelte sich zu einem wunderbaren, liebenswerten Schatz, den man nur lieben kann.

Leider hat Hündin Lokica ein vergrößertes Herz, was die Luftröhre zudrückt. Sie wird in später evtl. Herztabletten benötigen, hat sich aber prima erholt.

Meine Bindung zu ihr ist unglaublich eng. Bin ich arbeiten, liegt sie nur vor der Tür und winselt, bis ich wieder zu Hause bin. Dann folgt der Freudentanz und sie singt regelrecht vor Freude.

Wir wünschen uns nun liebe Paten, die Lokica mit gutem Futter verwöhnen und uns somit etwas entlasten, denn wir wollten Lokica vermitteln und haben nun einen Esser mehr im Haus. 

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Chihuahuahündin Ilaisa kam zu uns, weil der neue Partner kein großer Hundefreund war. Leider hat Ilaisa Gesäugetumore und wird für immer bei uns bleiben.

Auch für dieses kleine Schnuckelchen suchen wir liebe Paten. Sie fügt sich wunderbar in unsere Chihuahuatruppe ein.

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Wir haben den Bruder von Hanna freikaufen können. Klein-Paulchen wurde viel zu früh von seiner Mutter getrennt. Ohne Rücksicht auf Verluste hat diese Frau wieder die Mutterhündin decken lassen und wiederrum wurde ein Welpe ohne Augen geboren.



Leider konnten wir die Mutterhündin nicht dazu bekommen, wir hätten sie ebenso gern freigekaut. Es wäre so wichtig für Paul gewesen, noch länger bei seiner Mama zu bleiben, aber das Geld für dieses behinderte Tier war wichtiger.

Pauls Schwester wurde geimpft abgegeben, während Paul voller Flohekszeme war und nicht geimpft wurde. Es zählte nur das Geld, warum sollte man in dieses kleine Wesen investieren, wenn es doch sowieso kein Geld einbringt?

Der kleine Spatz hat sich gut entwickelt, wir sind so froh. Wir hatten anfangs wirklich die Befürchtung, dieses kleine, handtellergroße Wesen würde sich blind und winzig, ohne seine geliebte Mama, aufgeben.

Ein Engelchen, wenn er schläft, wach ist er aber teilweise eine kleine Nervensäge und teils größenwahnsinnig, wie fast alle Chihuahuas.

Paul ist ein kleiner Frechdachs geworden, super verspielt, wenn er tobt, merkt man kaum, dass er blind ist.

Am 20.12.2010 wurde der kleine Bub kastriert und hat alles gut überstanden. Dank einer lieben Sponsorin können wir Paul nun überall mit hinnehmen.

 

Hurra, hurra Paulchen-Woody ist jetzt ein Jahr!

Mai 2011

Paulchen genießt den Frühling. Er läuft mit dem kleinen Rudel mit, als gäbe es nichts anderes. Keinem fällt auf, dass er keine Augen hat.

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Das ist Garry, Garry von den silbernen.............!

Ein ehemaliger Zuchtrüde mit Papieren!



Rappelmager, krank und völlig verfloht wurde Garry im Internet zum Verschenken angeboten. Da ich nun nicht allen Tieren helfen kann, meldete ich mich erst später auf die Annonce und bot meine Hilfe an.

Da war aber Garry schon weiter verschenkt. Ich war mir sicher, dass er in Hände kommt, die Erfahrung hatten und auch das nötige Geld, um Garry zu helfen. Dann, nach ein paar Tagen kam eine Mail, die Familie mit den drei kleinen Kinder wolle Garry nicht mehr, da er die Kinder biss und so kam ich als dritte Besitzerin innerhalb einer Woche für Garry in Frage.

Garry bekam wöchentlich Kortison und er roch auch ganz fürchterlich. Seine Krallen waren viel zu lang, alle Zähne voller Zahnstein. Er hat außerhalb des Hauses große Angst und kannte kein Gassigehen. Mich schockiert immer wieder, wie leichtfertig Tiere weiterverschenkt werden. Niemanden scheint die seelische und körperliche Qual zu interessieren.

Garry litt zudem großflächig an Räude, das Mittel vom Tierarzt hat gleich geholfen, er kratzte und leckte sich die Hautflächen nicht mehr blutig. Da sind wir jetzt schon ein großes Stück weiter.

Wer uns unterstützen möchte, bei der medizinsichen Versorgung und dem Päppelfutter von Garry, der melde sich bei uns.

Garry rennt voller Freude über die Felder, unglaublich. Dieser ängstliche Hund blüht langsam auf.

Garrys Blutwerte sind fast völlig in Ordnung, nur der Leberwert und die Schilddrüsenwerte sind grenzwertig. Aber sein Fell wächst und wächst. So langsam wird wieder ein gesunder Hund aus ihm. Ein Pate wäre wirklich wunderbar, da Garry nicht zu fremden Menschen geht und sich hier glücklich fühlt, soll er bei uns bleiben. Auch seine Beißattacken hat er hinter sich gelassen.

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Der ältere Rüde Mozart stammt aus einem Tierheim in Polen. Blind und alt hatte er dort kaum eine Chance und sollte bei uns das Gnadenbrot bekommen.

Leider haben wir bemerkt, dass er ein Staupegebiss hat und eine daraus resultierende, geistige Behinderung. Er findet sich blind nur schwer zurecht, hat aber ansonsten viel Lebensfreue.

Mozart hatte leider einen Tumor im Maul und durch seine Atemprobleme nimmt man an, dass der Krebs gestreut hat.

Wir suchen für seine letzten Tage und vielleicht Jahre liebe Paten, die ihn mit leckerem Futter unterstützen.

Er kommt mit den anderen Hunde sehr gut zurecht und mag besonders die kleinen, frechen Schnuffel.

28.10.2010

Es gibt leider schlechte Nachrichten. Mozart knibbelte sich an der Hüfte die Haut blutig und humpelte stark. Die Röntgenbilder in der Klinik brachten leider Schlimmes zutage.

Mozart wurde mit einem stumpfen Gegenstand auf das hintere Rückrat geschlagen, dabei splitterten kleine Knochenfragmente ab, die entzündliche Reaktionen und starke Schmerzen hervorrufen. Zudem leidet er an einer starken Arthrose.

Starke Schmerzmittel sorgten dafür, dass es ihm wieder besser geht und er nicht mehr vor Schmerzen die Haut aufbeißt.

Wie lange er durchhalten wird, wissen wir nicht. Der Tierarzt meint, Mozart sei schon sehr, sehr alt.

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Dalmatinerrüde Merlin stammt aus einer Zucht mit 30 Dalmatinern. Er sollte von Geburt an eine verwachsene Pfote haben, was ihn nicht behinderte. Man gab uns sogar die Röntgenbilder mit.

Als Merlin dann bei uns einzog, waren wir über seinen Zustand mehr als erschrocken, mager, jede Rippe konnte man erkennen. Er war panisch, kannte keine Autos, keinen Lärm. Eine Autotür schlug zu, Merlin zog sich vor Panik aus dem Geschirr und schoß davon.

Mit der Polizei versuchten wir ihn einzufangen, vergebens. Merlin ließ sich nicht anfassen, rannte tiefer und tiefer in den Wald. Ich legte mich nachts auf die Lauer, drapierte Futter in den Hausflur und zog blitzschnell mit einer Schnur die Haustür zu. Völlig erschöpft war der arme Kerl, aber ich war so glücklich, dass er in der Dunkelheit zu uns zurück kam.

Dann standen die ärztlichen Untersuchungen an, seine Leberwerte waren schlecht, die Nierenwerte völlig im Keller. Hätten wir Merlin nicht weg geholt, er hätte nur noch ca. 6 Monate zu leben gehabt und wäre an Nierenversagen gestorben.

Er bekam umgehend entsprechendes Diätfutter und erholte sich zusehends. Beim Blick auf die Röntgenbilder kam etwas anderes zutage, seine Gelenke waren auf den Bildern notdürftig verbunden worden. Es war nicht von Geburt an, es waren defintiv unbehandelte Brüche zweier Gelenke.

Da Merlin panische Angst vor Frauen hat, noch immer unter sich Pipi macht, wenn wir fremde Frauen im Haus haben, denke ich mir einfach meinen Teil.

Wir suchen nun liebe Paten, die uns bei seinem Nierendiätfutter unterstützen. Inzwischen schlägt sein Futter mit fast 80,00 Euro pro Monat zu Buche. Die Preise sind unglaublich gestiegen.

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Dank Silke und Katrin haben wir endlich liebe Paten für Carlos!!!

Ich freue mich riesig!!!

Der einäugige Kater Carlos lief uns im Herbst/Winter 2009 zu. Auf einmal kam er ins Haus, fraß sich satt und blieb. Er war völlig abgemagert und kränklich, hatte kaum noch Fell.

Carlos wurde behandelt und kastriert, Frau Wahrburg unterstützte uns dabei. Sein Fell wuchs nach und wärmte ihn wieder, er fühlt sich hier mit den anderen beiden Katern sehr wohl.

Wir suchen für den alten und zahnlosen Herrn einen lieben Paten/in, der/die das ein oder andere Tütchen Feuchtfutter für ihn spendieren würde.

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Gina hat ein grausames Schicksal hinter sich. Sie wurde in einer Zeitung angeboten und als gesundheitlich angeschlagen beschrieben. Wir nahmen uns der Kleinen an und stellten bald fest, was für schlimme Behinderungen Gina hatte. Niemandem war vorher aufgefallen, dass diese Katze fast blind ist. Weiterhin ist sie stark behindert, es ist ihr nicht möglich, ein normales Leben als Katze zu führen. Sie findet sich nicht zurecht, klettert auf den Kratzbaum und kommt nicht mehr herunter. Oft müssen wir sie in die Katzentoilette setzen, weil sie die Orientierung verloren hat.


Am schlimmsten war aber die Erfahrung, die wir eines Abends machten. Gina klemmte sich hinter den metallenen Küchenwagen und lief monoton Schleifen und Kreise. Jeder kennt sicherlich diese Bilder von den Füchsen in den Pelztierfarmen. Gina hatte ihre ganze, kurze Jugend in einer Metallbox verbracht! Sie sitzt stundenlang mit dem Gesicht vor einer Ecke und wartet, um dann wieder im Kreis zu laufen, so groß, wie ihre Box war. Wir sind uns auch nicht sicher, ob ihre ganzen Behinderungen nicht von der Qual aus ihrem bisherigen Leben stammen. Da Gina nie vermittelt werden kann, suchen wir liebe Paten, die uns mit Futter und Spenden unterstützen.

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Für unsere scheueren Miezen suchen wir ebenfalls Paten, die uns mit Futter unterstützen. Für diese Katzen fand sich niemand und wir konnten sie nicht ewig einsperren. Sie genießen ihr Reich im und um das Haus.

Grey bekam seinen Namen im Tierheim. Er war einer von elf scheuen Katzen, die am Tierheim wieder ausgewildert werden sollten. Leider liegt das Tierheim an einer stark befahrenen Bundesstraße, was nicht unbedingt für ein langes Katzenleben spricht. Deshalb nahmen wir diese Katzen auf und haben schon einige vermittelt.

Grey war sehr mager, hatte immer die Nickhäute vor den Augen, kränkelte. Blutuntersuchungen waren ergebnislos. Er erholte sich aber zusehends, nahm wunderbar zu und vertreibt sämtliche Kater aus seinem Revier.

Panther ist Greys bester Kumpel, auch für ihn fanden sich keine Interessenten, da er sehr schüchtern ist. Egal, beide stromern nun gemeinsam durch das Leben.

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Unsere kleine Chihuahua Hündin Hanna kam ohne Augen auf die Welt. Eigentlich kommen Hunde gut damit klar, sie haben Ohren und einen guten Geruchssinn.

Leider machte uns Hanna Sorgen, sie lief immer sehr schnell im Kreis und leidet unter Epilepsie. Das wurde uns wohlweislich verschwiegen! Sie wurde neurologisch untersucht und es gab für uns eine niederschmetternde Diagnose, Hanna hat einen Wasserkopf!

Das Wasser drückt auf das Hirn und so kommt es, dass sie im Kreis läuft und die Anfälle hat. Ein langes Leben wird Hanna nicht vergönnt sein, wir suchen aber liebe Paten, die ihr evtl. mit einem Paket Leckereien oder den Tierarztkosten für Hanna uns unter die Arme greifen und ihr den Lebensabend versüßen.

Eigentlich war ein liebes Zuhause für Hanna schon gefunden, aber alle diese Träume sind zerplatzt!

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Kurz nach dem Einzug von Chihuahuahündin Hanna entdeckten wir die ebenfalls blinde Chihuahuahündin Kiki im Internet. Da Hanna niemanden hatte, wo sie sich orientieren konnte und unbedingt Gesellschaft brauchte, nahmen wir Kiki bei uns auf.

Kiki war stark übergewichtig, hatte eine schlimme Ohrenentzüdnung, die immer noch nicht ganz abgeheilt ist. Sie hat einen stark deformierten Schädel und leidet ebenso wie Hanna an Epilepsie, krampft aber öfter. Sie hatte es wirklich schwer, sich zu orientieren und lief immer vor Gegenstände.

Sie bekam eine strenge Diät und konnte dann auch kastriert werden. Sie benötigt Herztabletten und seit deren Einnahme ist die Hündin wie ausgwechselt. Sie kann tatsächlich rennen, läuft genaue Wege und stößt nirgends mehr an. Wir haben uns total gefreut.

Auch für Kiki suchen wir liebe Paten, denn eine Vermittlung ist eher ausgeschlossen. Hanna hat sich wirklich sehr über die Gesellschaft von Kiki gefreut.

Zwei Wochen später rief man uns an und bot uns einen tauben Rüden an, gerade einmal vier Monate alt. Er sei nicht stubenrein, man würde nicht mit ihm klar kommen, da er nicht hört.

So ist unser kleines Rudel mit Mäxchen komplett. Es ist wunderschön, das Trio beim Toben zu beobachten. Hanna rennt, als hätte sie Augen und Max reagiert toll, auch ohne Gehör.

Über Patenschaften würden wir uns wirklich sehr freuen, denn auch behinderte Tiere haben ein Recht auf Leben!

Hanna und Max beim Toben.

Max sucht immer Schutz bei Kiki, sie liegen auf den warmen Fliesen der Fussbodenheizung und kuscheln auch sonst immer gerne zusammen. Max versucht immer zu nuckeln, was wohl darauf deutet, dass er viel zu früh von seiner Mama getrennt wurde. Zum Glück umsorgt ihn Kiki wie eine Mama.

Kiki ist leider schwer zuckerkrank und benötigt teures Futter vom Tierarzt, wer mag uns unterstützen? Man hatte Kiki einfach zu dick werden lassen und sie musste es mit ihrer Gesundheit bezahlen.

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